Radiobeitrag: „Wir bei der Frankfurter Vermögen haben die Aktienquoten deutlich runtergefahren.“
Börsenradio | Uwe Eilers (Frankfurter Vermögen) im Gespräch über Verschuldung, Zinsen und Inflation, die US-Midterms und eine deutlich reduzierte Aktienquote. Ob Aktien oder Anleihen: Für Hrn. Eilers kommt es derzeit mehr denn je darauf an, Chancen und Risiken genau abzuwägen. Steigende Staatsverschuldung, hohe Zinsen und Inflation wirken auf beide Anlageklassen. Bei Anleihen zählt deshalb nicht allein die Rendite. Entscheidend sind vor allem die Realverzinsung, die Bonität des Emittenten und mögliche Währungsrisiken. Auf der Aktienseite sieht Hr. Eilers insbesondere hoch bewertete Technologiewerte unter Druck, denn bei hohen Zinsen stellt sich die Frage, ob Anleger weiterhin bereit sind, entsprechend hohe Preise für die Risiken zu zahlen. Hinzu kommen politische Unsicherheiten rund um die bevorstehenden US-Midterms, die kurzfristig für Schwankungen sorgen könnten. Die Konsequenz bei der Frankfurter Vermögen: Die Aktienquoten wurden deutlich zurückgefahren.