DAS INVESTMENT | In diesem Interview beschreibt Victoria Berggren, Senior Managerin Privatkunden, wie junge Erben auf das eigene Vermögen blicken und was eine Next-Generation-Betreuerin ausmacht.
Die Vermögensverwaltung steht vor einem Generationenwechsel: In den kommenden Jahren werden Billionen Euro an die nächste Generation vererbt. Doch wie tickt der Nachwuchs der vermögenden Familien? Wie geht man mit jungen Menschen um, die plötzlich große Summen erben? Und wie erreicht man sie überhaupt? Victoria Berggren hat darauf eine Antwort gefunden. Sie betreut für die Fondsboutique gezielt Kunden ihrer eigenen Generation – und macht dabei überraschende Erfahrungen.
wallstreet:online | In diesem Videointerview erläutert Uwe Eilers, Gründer und Vorstand der Frankfurter Vermögen, wie sich ein rasanter Anstieg von Staatsverschuldungen, z.B. bei den USA, auf die wirtschaftliche Stabilität auswirken kann.
Börsenradio | Uwe Eilers, Vorstand der Frankfurter Vermögen, in einem Gespräch mit Peter Heinrich (Börsenradio) über den zukünftigen Präsidenten Donald Trump und die wirtschaftlichen Aussichten während seiner Präsidentschaft.
Donald Trumps Steuersenkungspläne werden zunächst den Börsen Auftrieb geben, langfristig aber zu einer steigenden Staatsverschuldung in den USA führen könnten. Hr. Eilers warnt, dass dies früher oder später Anleger enttäuschen wird: „Aufgrund dessen, dass dann eben tatsächlich mehr an Anleihen auf den Markt geschmissen werden, werden die Zinsen am langen Ende steigen. Auch die steigenden Zölle treiben die Inflation direkt nach oben. In diesem Szenario kann ich mir nicht vorstellen, dass die Aktien steigen. Im Gegenteil: Sie könnten deutlich fallen. Weil Zinsanstiege sowohl am kurzen als auch am langen Ende, Gift für Aktien sind, zumal sich die Unternehmen dann deutlich teurer refinanzieren müssten. – Wir sind deutlich unterinvestiert in Aktien. Maximal die Hälfte der normalen Position, was wir sonst fahren. Und wir bleiben auch sehr, sehr vorsichtig, weil auch die meisten Aktien noch nach wie vor völlig überteuert sind. Insbesondere die Large Caps in den USA sowie die Tech-Werte insgesamt. Daher bleiben wir in unserer Haltung äußerst vorsichtig.“
Börsenradio | Uwe Eilers, Vorstand der Frankfurter Vermögen, in einem Gespräch mit Peter Heinrich (Börsenradio) über die Hurricane Season und der stetig anwachsenden Bürokratie.
Die Schäden durch den aktuellen Hurrikane in den USA könnten bis zu 200 Milliarden US-Dollar betragen, was bis zu 2 % der gesamten US-Wirtschaftsleistung vernichten könnte. Uwe Eilers sieht das eher als Konjunktur-Programm für die USA. – Es gibt eine überraschend starke Entwicklung der Aktienmärkte trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage. Uwe Eilers erklärt, dass diese Stärke vor allem von großen Technologie- und Finanzwerten getrieben wird, während andere Branchen wie Automobil und Wasserstoff deutlich abgestürzt sind. Die Anleger scheinen die Unsicherheiten durch massive Liquidität an den Märkten auszublenden. – Die Ursache der Rezession sieht Eilers als Folge einer überbordenden Bürokratie, die Investitionen und Genehmigungsverfahren über Jahre hinweg blockiert.
Börsenradio | Uwe Eilers, Vorstand der Frankfurter Vermögen, in einem Gespräch mit Peter Heinrich (Börsenradio) mit der Frage: Was passiert an der Börse, wenn Trump vs. Harris die Wahl gewinnt?
Donald Trump ist uns als Präsident bekannt, während Vizepräsidentin Kamala Harris als erste Frau das höchste politische Amt der USA übernehmen könnte. Harris studierte Jura und war Leiterin der kalifornischen Strafverfolgungsbehörde mit den Aufgaben eines Generalstaatsanwalts. Zudem war sie Senatorin für Kalifornien im US-Senat. Uwe Eilers: „… Das heißt, selbst noch weitere Steuersenkungen, die möglicherweise dann kämen, würden meines Erachtens dann nicht mehr für die Börse oder für die Aktienbörsen positiv sein. Das bedeutet, dass ich insgesamt sowohl für die Anleihenmärkte als auch für die Aktienmärkte schwarz sehe. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir dann mal locker 30 % einbrechen könnten, wenn das entsprechend so umgesetzt wird, wie er das sich vorstellt.“
DAS INVESTMENT | Autor: Jürgen Brückner | Nach schwachen Arbeitsmarktdaten in den USA sind die Anleger zunehmend verunsichert und haben Angst vor einer Rezession. Entscheiden wird sich das Schicksal der amerikanischen Wirtschaft jedoch eher beim Verhalten der Verbraucher, meint Jürgen Brückner, Portfoliomanager der FV Frankfurter Vermögen.
Citywire | Die Frankfurter Vermögen freut sich über die Nennung von Citywire und belegt stolz den 4. Platz mit ihrem Anleihenfonds, dem FV Global Bonds.
Börsenradio | Uwe Eilers, Vorstand der Frankfurter Vermögen, im Gespräch mit Andreas Groß
„Das ist kein Wahlkampf, das ist Wahlkrampf“, sagt Hr. Eilers zur Präsidentenwahl in den USA. „Zwei Greise bewerben sich um das höchste Amt im Staat.“ Noch bleibt die Börse relativ gelassen. „Trump faselt von Diktatur, aber was, wenn er unterliegt, ruft er dann seine Anhänger zum Bürgerkrieg auf?“ Auch die Wahl in Frankreich hat Relevanz für die Börsen, auch wenn nicht Rechts gewonnen hat. „Die Positionen der Linken sind auch nicht gut für die Industrie. Und wenn Schulden steigen und Zinsen hoch bleiben, besteht schnell die Gefahr einer Staatsschuldenkrise. Wir setzen weiter auf Unternehmen des digitalen Wandels aus der zweiten Reihe und auf Wasserstoff, auch wenn beide Themen noch nicht gezündet haben. Es sind strategische und langfristige Entscheidungen. So ein Hype um KI wie bei Nvidia birgt Enttäuschungspotenzial und kann ganz schnell vorbei sein.“
Fundview | Uwe Eilers von der FV Frankfurter Vermögen präsentiert beim UI FundClub powered by Fundview ein globales Anleiheportfolio. Beim Fokus auf den mexikanischen Peso und der indischen Rupie nutze man volkswirtschaftliche und politische Analysen, um unüberschaubare Risiken zu vermeiden. Der US-Dollar sei aufgrund struktureller Defizite, politischer Risiken und seiner Überbewertung unattraktiv.
DAS INVESTMENT | In diesem Videointerview erläutert Uwe Eilers, Gründer und Vorstand der Frankfurter Vermögen, die Besonderheiten des Multi-Asset-Fonds DUI Wertefinder. Das Interview wurde auf dem private banking kongress in München aufgenommen.